Inline 2007 - 2008

Auf der günen Meile unterwegs

Es war toll

Bilder vom Inline-Training (klick hier)
Bilder vom Militärfriedhof (klick hier)
Geschichte von Ellis R. Weicht (klick hier)

Zwischen dem Col de Bussang und Remiremont, im Tal der Mosel und von dort auch durch das wunderschöne Tal der Moselotte ist in den letzten Jahren ein eigentliches Paradies für Velofahrer, Inline Skater, Rollbrett- und Trottinettfahrer entstanden. Das alte Eisenbahn-Trassee wurde zu einer wunderschönen Piste ausgebaut. Über 33 km führt der Weg durch eine malerische Landschaft, durch idyllische Dörfer, an geschlossenen Bahnhöfen vorbei und an Flüsschen entlang. Dies klingt doch vielversprechend und ist sicher eine Reise zur grünen Meile wert (siehe auch www.lavoieverte.com). Gerne sind wir der Einladung der Familie Begic und Zimmermann gefolgt und sind diesmal ohne Navigationsgerät in die Vogesen gereist. Naja, so sind wir auch viel schneller angekommen. Begrüsst wurden wir im übrigen von einem freundlichen Herrn auf einem Fahrrad. Diesem sind wir dann noch oft begegnet und haben ein paar Worte mit ihm gewechselt. Leider war das Training am ersten Tag eher von kurzer Dauer, weil schon bald sehr heftiger Regen einsetzte. Dies gab uns Zeit, das Chalet auf dem nahe gelegenen Camping-Platz zu beziehen (siehe auch www.ville-saulxures-mtte.fr). Herrlich an einem See gelegen mit komfortabler Einrichtung haben wir uns wohl gefühlt. Wie schön muss dieser Platz an einem herrlichen Sonnentag sein, konnten wir am nächsten Tag bewundern. Das Frühstück haben wir bei der Familie Begic eingenommen. In einem kleinen, schmucken Häuschen, das geschmackvoll eingerichtet ist. Danach folgten die Kinder dem Ruf des Trainers in Person von Michel. Fachkundig führte er die kleine Schar nach Remiremont führte, das gut 11 km vom Start entfernt liegt. Begleitet haben wir die rollende Delegation mit dem Auto, von wo aus wir einige Bilder knipsen und auf dem Video festhalten konnten. Die Rückfahrt hatte es dann in sich, weil ein leichter Anstieg zu spüren war (zumindest auf den Rollen). Müde und hungrig ging es an die Spaghetti, die sehr bekömmlich waren. Am Nachmittag war die Besichtigung eines amerikanischen Militärfriedhofes angesagt. Fein säuberlich herausgeputzt strahlte dieser Platz einen besonderen Reiz aus. Wenn nicht über 5000 Soldaten ihre Ruhestätte dort hätten, wäre es ein wahrlich prachtvoller Platz zum Geniessen. Erstaunlich die Tatsache, dass 12 Personen für den Unterhalt der Anlage sowie für Auskünfte der Besucher angestellt sind. Siehe dazu auch unter www.abmc.gov/cemeteries/cemeteries/ep.php. Beeindruckend das Grab von Ellis R. Weicht , der eine Medal of Honor erhalten hat. Sein Geschichte kann nachgelesen werden (klick hier). Die länderübergreifende Freundschaft zeigt einmal mehr, wie schön eine sportliche Beziehung sein kann. Harmonische Stunden unter Gleichgesinnten, auffrischen der französischen Sprache, gemeinsam Inline-Skaten. Eigentlich einzigartig, was durch den Sport geboten wird. Und wer die schönen Seiten nicht erkennt, ist selber schuld. Wir bedanken uns auf diesem Wege recht herzliche bei Zoran, Christelle, Michel und Anna für die frohen Stunden.

Herrliche grüne Meile

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Medal of Honor

In Erinnerung an Ellis R. Weicht, Sergeant with Medal of Honor
Ellis R. Weicht erhielt die Medal of Honor für den Gruppenangriff gegen die strategisch wichtige elsässische Stadt von Str. Hippolyte am 3. Dezember 1944. Er führte mutig seine Männer hinunter in die Strassen der Stadt und säuberte unter Beschuss die Häuser. Nach dem Drehen einer Kontrollrunde wurde die Gruppe plötzlich unter das Feuer von zwei Machinengewehren genommen, die in der Tür und im Fenster eines Hauses 100 Yards entfernt waren. Während seine Gruppemitglieder in Deckung gingen, zog Sergabt Weicht schnell vorwärts auf eine hohe Felsenwand. Dort setzte er sich furchtlos dem feindlichen Beschuss aus. Er feuerte zwei Magazine voll Munition aus seinem Gewehr ab. Weil dies erfolglos blieb, betrat er ein Haus gegenüber der feindlichen Stellung und erschoss zwei feindliche Artilleristen. Sein Angriff wurde indes von zwei 20 Millimeter-Geschützen gestoppt. Ein amerikanischer Artilleriebeobachter forderte Unterstützung an, damit die feindliche Stellung mit Artilleriefeuer vernichtet werden konnte. Sgt. Weicht blieb im feindlichen Bereich und feuerte weiterhin seine Waffen auf den Feind ab. Als die feindlichen Soldaten zu fliehen versuchten, tötete er zwei davon. Sgt. Weicht fuhr fort, seine Gruppe vorwärts zu führen, bis er in einer Strasse erneut aus 125 Yards beschossen wurde. Im Laufschritt begab er sich in den zweiten Stock eines nahe gelegenen Hauses und aus dem Fenster heraus tötete er drei Feinde und verwundete mehrere von ihnen. Damit der weitere schwere Beschuss des Feines gestoppt werden konnte, fuhr er mit seinem Gegenfeuer fort, ohne die eigene Sicherheit zu beachten. Er blieb damit äusserst erfolgreich, bis er durch einen direkten Treffer von einer gegnerischen Gewehrkugel getötet wurde. Ellis R. Weicht ist 28 Jahre alt geworden. Seine Geschichte soll dazu verhelfen, dass die schönen Seite gesehen werden, die das Leben zu bieten hat. Dadurch dürfte es auch keine Gehässigkeiten oder gar Krieg mehr geben.

Cemetery Epinal

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