Erfolgreich vor der Haustür
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Rennvorbereitung mir Roger Schneider
Am Nachwuchs-Cup
Es wird berichtet
Rennvorbereitung mit Roger Schneider
Der Nachwuchs-Cup in Zuchwil hat seinen Auftakt bereits am Vortag erfahren. Kein geringerer als Roger Schneider hat einigen Kids und Junioren gezeigt, wie der Start mit Dampf erfolgt, wie die Kurven angefahren werden sollen und wie der Schlusssprint erfolgen kann. Roger Schneider zählt zu den ganz grossen im Rennzirkus, und zwar nicht nur wegen seinen zwei Metern an Körpergrösse. Immerhin hält er nach wie vor den Weltrekord über die Marathondistanz und ist über diese Strecke somit der Schnellste Inline-Skater. Auch hat er sich bereits eine Goldmedaille an der Europameisterschaft umhängen lassen dürfen und hat im Eisschnelllauf in der letzten Saison manchen Schweizerrekord gebrochen. Nicht nur den Kindern und Jugendlichen hat es Spass gemacht. Auch dem Trainerstab, der mit dem erfahrenen Simon Feer verstärkt worden ist.
KidsOnSkates mit grosser Teilnehmerzahl
Mit der Rennvorbereitung nicht genug. Am Renntag vom Nachwuchs-Cup ist dann auch gleich der Schnupperkurs von KidsOnSkatesin der "Eishalle" von Zuchwil durchgeführt worden. Was noch während der Projektidee für unmöglich gehalten worden ist, hat sich bereits bei mehreren Kursen bestätigt. Es besteht ein grosses Interesse an diesem Rollsport und die über 60 Neulinge bestätigten diese Vermutung. Dass sogar mit einer Seebehinderung geskatet werden kann, wurde auf eindrückliche Art und Weise unter Beweis gestellt. Zusammen mit einem Betreuer konnte dieses Girl zwei erfreute Stunden unter Gleichgesinnten erleben. Ein weiterer Beweis dafür, dass das Inline Skaten keine Grenzen kennt und für jedermann auszüben ist. Die Begeisterung stand den Kindern förmlich ins Gesicht geschrieben und es hat sich gezeigt, dass der Inline Club Mittelland über hervorragend ausgebildete und motivierte Trainer verfügt.
Nachwuchs-Cup mit viel Taktik
Bereits die Jüngsten probierten an dieser Etappe die eine oder andere taktische Teamarbeit aus, was auch gelungen ist. Bei einigen Rennen wurde abwartend in der hinteren Position auf den Schlussspurt gewartet, während bei anderen von Beginn weg die Post abgeht. Diese Möglichkeiten, verschiedene Varianten auszuprobieren bietet diese Rennserie, was auch zur Freude der Zuschauer beigetragen hat. Der Rennbelag an sich ist geradezu geschaffen für eine solche Austragung und die wenigen Stürze sind daher völlig ohne Folgen ausgegangen. An diesem Renntag wurden auch zum ersten Mal einige Verwarnungen ausgesprochen. Nicht etwa, weil es zu überhart zu und her gegangen wäre. Vielmehr sollen die Athleten sensibilisiert werden, die Hände nicht unnötig einzusetzen. So wurden auch Matthias und Fabian vom Schiri ermahnt, die Finger vom Gegner wegzulassen. Beeindruckend bei dieser "Unterredung" die Tatsache, dass sich die beiden Kontrahenten sogleich die Hände gereicht haben und wie gewohnt als Freunde vom Platz gefahren sind. Fabian ist das erste Rennen richtiggenden missglückt. Nach einem Fehlstart und mit dem Zeichen von "noch nicht parat zu sein" wurde das Rennen dennoch eröffent. Den Rhytmus nicht recht findend stolperte er mehr oder weniger dem Feld hinterher. Naja, und seine selbstgewählte Materialwahl (sprich Rollen) war auch nicht gerade von Erfolg gekrönt :-) So kam es, dass er in der vorletzten Kurve einen Sturz hinnehmen musste. Beim zweiten Rennen wurde die Führung stetig abgewechselt, weil niemand so recht Tempo machen wollte. Eine Tempoverschärfung kurz vor Schluss ermöglichte es, einen zweiten Rang in dem Rennen zu holen. Das Rennen um den zweiten Tagesplatz war somit neu eröffnet. Äusserst positiv zur Kenntnis genommen wurde von vielen Zuschauern die Tatsache, dass Yannick für einmal die Verantwortung zur Führungsarbeit übernommen hat und er zusammen mit Fabian abwechselnd für Tempo gesorgt hat. Dies war nicht nur schön anzuschauen, dies brachte den beiden auch entsprechende Symphatien ein. Zudem setzte diese Duo auch gleich zur Überrundung der übrigen Gegner an. Der zweite Rang wurde dadurch für Fabian zur Tatsache.
Tatjana lief es am heutigen Tag wie am Schnürchen. Motiviert durch das neue KidsOnSkates-Dress in gelb spulte sie ihre Runden ab und war stets in allen Läufen an vorderster Front anzutreffen. Diese Leistungen führten zum logischen Tagessieg. Sicherlich ein besonderer Erfolg, so nah vor der Haustür einen derart schönen Pokal entgegen nehmen zu dürfen.