Staffel gegen Marvin Weinmann
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Super Stimmung
Der schweizerische Rollsportverband hat das Junioren-Nationalkader für den Ländervergleichswettkampf vom 9./10. Februar 2008 in Bernhausen (Stuttgart) aufgeboten. Und mit ein klein wenig Stolz darf behauptet werden, dass sich die Eidgenossen tapfer gegen die starke Konkurrenz aus Deutschland geschlagen hat. Mit Deborah Keel (Juniorinnen A), Janick Schalch (Junioren A), Fabian Gyr (Junioren B) und Lukas Iida (Schüler A) konnten sich vier Schweizer die Goldmedaille umhängen lassen.
Lukas hat viel Bewunderung erhalten. Seine Antrittsschnelligkeit, seine Kurvebeschleunigung aber vor allem sein Zielspagat vermochten zu gefallen. Mit ihm dürfte ein ganz grosser in der Schweizer Inline-Szene heranwachsen. Fabian hat bereits beim 25 Meter für aufsehen gesorgt. Im Duell mit Jomar Stirnimann während dem Halbfinal musste der Zielfilm während Minuten ausgewertet werden. Fazit der bisher schnellsten Zeit war, dass beide auch im Final anzutreten hatten. Dort hatte der Zuchwiler mit ein paar Rollenlängen Vorsprung schlussendlich gewonnen. Während den übrigen Rennen ist er der Konkurrenz förmlich davon geeilt und konnte sich teils sogar eine Temporeduktion erlauben, damit er die eigenen Kaderläufer nicht überrundete und hat sie so vor dem Aus bewahrt. Eine Augenweide waren die Rennen bei den Junioren A. Mit Max Kreiner bekamen die Schweizer Kaderläufer es mit einem harten Brocken aus Deutschland zu tun. Mit der Tagesbestzeit spulte Max den Kurzsprint runter und distanzierte die Konkurrenz mit einigen Zentelssekunden. Im 25 Runden-Punkterennen konnte Janick Schalch sich mit einem Punkt Unterschied knapp durchsetzen. Dann kam der 10 Runden-Lauf, der rechtsherum gelaufen werden musste. Hier setzten sich die Schweizer durch und so musste das letzte Ausscheidungsrennen über den Sieg in der Gesamtwertung entscheiden. Und diese Begegnung wurde zu einer Präsentation der Schweizer Nationalmannschaft, wie sie im Buche zu finden ist. Während Yves Reist und Lars Ruoss davonzogen, hielt Janick Schalch die Gegnerschaft gekonnt in Schach. Mehrer Angriffe konterte er, so dass die Kräfte der anderen zu schwinden schienen. Nicht so bei Janick. Mit einem gewaltigen Schlussspurt schloss er zum führenden Duo auf und ein Doppelsieg im Gesamtklassement wurde zur Tatsache. Bei den Juniorinnen A bewies Deborah Keel, weshalb sie an der letztjährigen Junioren-EM die Silbermedaille gewinnen konnte. Antrittsschnell und technisch sauber in den Kurven liegend liess sie der Konkurrenz keine Chance, weshalb die Goldmedaille die logische Folge dieser Leistung war.
Alles in allem ist ein erfolgreiches, aber vor allem auch spassiges Wochenende in Deutschland zu Ende gegangen. Wir bedanken uns bei den Organisatoren für diesen professionell geführten Anlass. Mit Sicherheit werden die Schweizer im nächsten Jahr wieder anzutreffen sein. Hopp Schwiz!
Tolle Rennen
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