Das het gfägt
Winterthur hat Interesse nach „mehr“ bei den Kids ausgelöst
siehe Bilder von diesem Schnupperkurs (klick hier)
Rollerblade verkauft im Jahr rund 20'000 Kinderskates
in der Schweiz und hat erkannt, welches Potential an begeisterten Kids vorhanden sein muss. Aus dieser Erkenntnis ist das Projekt KidsOnSkates mit seinen Schnupperkursen entstanden. Somit unterstützt Rollerblade mit dem Nachwuchs-Cup bereits das zweite Jugendprojekt im Skatingbereich. KidsOnSkates zielt in die Richtung, den Kindern den Fun auf dem rollenden Sportgerät näher zu bringen. Aber auch der Sicherheit wird eine besondere Beachtung geschenkt. Wie wird effizient gebremst und eine Kurve technisch sauber genommen. Das Fahren im Pulk steht noch nicht auf dem Kursplan, weil ja vor allem die Neulinge unter den Rollenkünstlern mit diesen Schnupperkursen angesprochen werden. In Winterthur konnten am ersten Anlass einigen besorgten Eltern die Angst genommen werden. Diese sind z.T. davon ausgegangen, dass ihre Kinder als Anfänger bei einem solchen Event „etwas im Wege“ stehen. Aber weit gefehlt, es hatte viele Kinder mit der ersten Begegnung auf den Skates gehabt und diese wurden liebevoll von den Helferinnen und Helfern vom Inline Club Winterthur umsorgt.
Ausgebildete Instruktoren zeigen wie man richtig stürzt
Zur Umsetzung eines solchen Vorhabens braucht es ausgebildete Instruktoren und begeisterte Organisatoren. Mit den Vereinen vom Nachwuchs-Cup konnte rasch die entsprechende Unterstützung gefunden werden. Diese neun Vereine haben aber aufgrund des ausgelösten positiven Echos nicht gereicht und es mussten noch weitere „Träger“ von KidsOnSkates gefunden werden. Dies ist Rollerblade gelungen und wenn das Tessin noch abgedeckt ist, dann können die Schnupperkurse in der ganzen Schweiz angeboten werden. Ganz im Sinne einer Mutter, die nach dem Kurs erleichtert meinte, sie sei froh, dass ihre Sprösslinge nun endlich bremsen können. Diesem Aspekt hat Martin Hänggi von Rollerblade und Träger unzähliger Medaillen an Schweizermeisterschaften besondere Beachtung am heutigen Tag geschenkt. Wer nämlich nicht bremsen kann, der wird frührer oder später nicht weiterfahren können. Die Jungskater sollen nämlich dem schnellen Hobby schadlos frönen können und daher wurde von Reto Mosimann als Hauptorganisator dieses Kurses gezeigt, wie man sanft auf den Asphalt stürzen kann. Hendrik hat dies hervorragend gemeistert. Allerdings ist gleich zu Beginn mit dem Spruch konfrontiert worden, der lautet: „oben ohne fährt ein Doofy, nur mit Helm ein Profi“. Er meinte schelmisch, dass er kein Doofy sei und zog rasch den Kopfschutz an.
Enormes Interesse und 34 Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer
Überrascht waren die Verantwortlichen vom Inline Club Winterthur schon ein wenig ob der beachtlichen Anzahl an 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
an diesem Samstag im Tempo Drom von Winterthur. Die Instruktoren legten sich aber mächtig ins Zeug und niemandem ist es vor Ablauf der zwei Stunden langweilig geworden. Im Gegenteil, Hendrik legte in der Pause den Weg zusammen mit der Mutter spurtend von der Toilette zurück. Nicht etwa, dass der Zeitplan zu straff gestaltet gewesen wäre. Vielmehr wollte er sogleich wieder auf die Rollen und weitere Runden drehen. Es hat ja auch wirklich Spass gemacht, den Jüngsten vom Rollenzirkus zuzuschauen. Stolz hat Malia ihrem Vater verkündet, dass sie nun richtig gut skaten könne. Das kann sie auch tatsächlich und es erstaunt nicht, dass Martin Hänggi mit ihr ein paar Fotoaufnahmen machen liess. Dies, weil ihr Bremsstil
extrem sauber ausgesehen hat und sie diese Technik schon einwandfrei beherrscht. Dieses Föteli wird als Anschauungsvorlage zum Thema „wie bremse ich richtig“ verwendet. Sarah ist mit gemischten Gefühlen nach Winterthur gereist. Sie hat sich aber unter den Kindern und vor allem in ihrem neuen Rollerblade-Schuh von Beginn weg so wohl gefühlt, dass sie am liebsten gar keine Pause hätte machen wollen. Über den Boxenstopp waren hingegen Peter Decurtin als Betreuer und Salome froh. „Puah, macht mir das heiss, do chum ig grad is Schwitze“, meinte die glückliche Skaterin.
Herzlichen Dank dem Inline Club Winterthur
Die anfänglichen Tränen von Fabio bei der Gruppeneinteilung waren rasch getrocknet. Diese sind ihm über die Wangen gekullert, weil er doch schliesslich nicht zum ersten Mal auf den Skates stehe und er deshalb lieber in der blauen Gruppe mitfahren möchte. Und tatsächlich hat der kleine Knirps gezeigt, dass er sehr sicher auf dem rollenden Schuh stehen kann. Viele Stimmen wurden laut, wonach die alten Skates nicht mit den neuen von Rollerblade zu vergleichen sind. „Da läuft es ja schon fast von selbst“! oder „der fühlt sich genau so wohl an wie meine Pantoffel zu Hause“.
Dem Inline Club Winterthur gebührt ein herzliches Dankeschön für die Durchführung dieses Schnupperkurses. Der Applaus am Schluss war ihnen gewiss und die Idee von KidsOnSkates ist angekommen. Eine Frage aus den Zuschauerreihen zielte sogar in die Richtung, ob es demnächst auch Kurse für Omas geben wird. KidsOnSkates hat mit diesem Tag Interesse nach „mehr“ ausgelöst.
Bilder vom Schnupperkurs